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FREDDY QUINN - der Theaterschauspieler Im Hamburger Operettenhaus drohten im Jahre 1962 die Lichter auszugehen. Der bekannte Regisseur Karl Vibach wollte das Theater retten und engagierte Freddy Quinn für die Hauptrolle in "Heimweh nach St.-Pauli". Ein grandioser Erfolg. 600mal wurde das Stück in Hamburg, Berlin, Wien und München aufgeführt. Und Freddy Quinn war nun auch auf der Bühne ein Star. Fortan spielte er die unterschiedlichsten Rollen. So den Pistolen-Jimmy im "Prärie-Saloon", Zirkusdirektor Obolski in "Feuerwerk", Graf Orlowsky in der "Fledermaus", den König in "The King And I" und Pater Don Silvestro in dem internationalen Musical "Beyond The Rainbow". Mit diesem Stück gastierte er, der fließend English, Spanisch, Italienisch, Französisch, Holländisch und Finnisch spricht und in 12 Sprachen singt, sogar im traditionsreichen "Royal Adelphi Theatre" in London. Und zwar in englischer Sprache! Auch in "Der Junge von St.-Pauli", "Man ist so jung wie man sich fühlt" und "Charley´s Tante" hatte er die Hauptrolle. Darüber hinaus war er der erste Darsteller, der die Bühnenfigur des legendären P.T. Barnum in dem Broadway-Musical "Barnum" von Cy Coleman in deutscher Sprache verkörperte. Dem Theater, seiner großen Leidenschaft, ist er bis in die jüngste Gegenwart treu geblieben. Bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg spielte er 1993 und 1994 den berühmten Sam Hawkins. Seit Oktober 1995, als das Musical "Große Freiheit Nr.7" erneut aufgenommen wurde, ist Freddy Quinn in der Hauptrolle wieder der alte Fahrensmann "Jonny Kröger" - mit so bekannten Liedern wie "La Paloma", "Einsamkeit", "Aloa Oe", "Auf der Reeperbahn nachts um halbeins" und der Hymne "Große Freiheit". Das Stück, dessen Handlung sich an den Käutner-Film des Jahres 1944 anlehnt, hat sich inzwischen nicht nur zu einem Tournee-Dauerbrenner entwickelt sondern längst zu einem "Kult-Stück" avanciert und wurde bisher über 500 mal aufgeführt. Ende 2003 stand Freddy Quinn wieder vor einer Filmkamera für die Rolle des "Ottensen" in dem Fernsehfilm "Felice", den die ARD Ende 2004 senden wird.
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